Sportmundschutz

Warum gerade ein individuell gefertigter Mundschutz?

Eine Vielzahl von Sportunfällen geht mit Verletzungen des Zahnhalteapparates und der Zähne einher. Das gilt nicht nur für kontaktintensive Sportarten wie Kampfsport, Rugby oder Football, sondern auch für beliebte Breitensportarten wie Hockey, Fahrradfahren, Inline-Skating oder Skate-Boarding. Ihre Zähne sollten nicht dazu gehören. Dabei ist Prävention ganz einfach: Durch das Tragen eines Sportmundschutzes reduziert sich die Verletzungsgefahr von Lippen, Zähnen, Kiefer und Kiefergelenken erheblich.

Weitere Vorteile des Playsafe Sportmundschutz:

Wie bekomme ich meinen Playsafe Mundschutz?

Mini-Implantate

Darunter versteht man die Fixierung kieferorthopädischer Apparaturen direkt an einer knöchernen Basis. Dies ist manchmal notwendig, wenn sonst keine Abstützung der wirkenden Kräfte möglich ist. Insbesondere im Bereich der Erwachsenenbehandlung ergibt sich häufig das Problem, dass z.B. das Platzangebot im Kieferknochen zur Positionierung der vorhandenen Zähne nicht ausreicht. Um Zähnen den benötigten Raum zu verschaffen, müssen diese oft nach "hinten" bewegt werden. Für diese Bewegungsabläufe wird dann ein Kraftansatzpunkt benötigt, welcher fixiert, also unbeweglich ist. Um einen solchen Fixpunkt zu erreichen, werden kieferorthopädische Apparaturen durch Minischrauben oder sogenannte Gaumenimplantate verankert und abgestützt. Nach erfolgreicher Bewegung werden diese Elemente dann wieder entfernt. Die Befestigung sog. Minischrauben erfolgt im knöchernen Bereich zwischen zwei Zahnwurzeln, die Befestigung sog. Gaumenimplantete in der Mitte des knöchernen Gaumens (hier ist eine besonders starke Knochenschicht vorhanden).

Das Einsetzen dieser Elemente erfolgt unter lokaler Betäubung in einer kurzen Sitzung. Schmerzen oder größere Unannehmlichkeiten sind nicht zu erwarten.

Lückenhalter

Ein Lückenhalter ist dafür da, fehlende Milchzähne zu ersetzen bzw. den Platz im Kiefer so lange freizuhalten, bis der bleibende Zahn nachwächst.

Geht ein Milchzahn durch Karies oder einen Unfall verloren, dauert es einige Zeit, bis der entsprechende bleibende Zahn nachwächst. Häufig rücken die anderen verbleibenden Zähne in diese Lücke nach und entwickeln so einen Engstand, welcher später kieferorthopädisch korrigiert werden müsste.

Damit dies nicht geschieht setzt man einen Lückenhalter ein - auch bei von Natur aus fehlenden Zähnen.

Herausnehmbare Zahnspange

Herausnehmbare Zahnspangen können unter anderem dazu eingesetzt werden, um den Kiefer zu dehnen und den Zahnbogen zu verbreitern (Aktive Platten) oder eine Rücklage des Unterkiefers im Verhältnis zum Oberkiefer zu beheben (Vorschubdoppelplatte).

Herausnehmbare Zahnspangen sind außerdem dazu geeignet gekippte ("schiefe") Zähne aufzurichten und die Schneidezähne zu drehen, wenn sie falsch herum stehen.

Allerdings wirken sie nur auf die Zahnkronen ein und nicht auf die Zahnwurzeln. Daher wird oft nach der Behandlung mit einer herausnehmbaren Zahnspange eine feste Zahnspange eingesetzt.

Die losen Zahnspangen werden individuell angefertigt. Für die Herstellung werden hochwertigste und allergiearme Materialien verwendet. Die Kunststoffe werden in einem gewebeschonenden Spezialverfahren in vielen verschiedenen Farben, auf Wunsch mit eingelegten Motiven, hergestellt.

Aktive Platten

Eingebaute Drahtelemente oder Schrauben bewegen durch anhaltenden Druck die Zähne in die vorbestimmte Richtung, dehnen den Kiefer und erweitern den Zahnbogen. So kann Platz für engstehende Zähne geschaffen und gedreht stehende Zähne können gerichtet werden.

Vorschubdoppelplatten

Die Vorschubdoppelplatte erlaubt bei geringster Belastung des Patienten gleichzeitig die Korrektur der Bisslage und die aktive Beeinflussung einzelner Zähne sowie der beiden Zahnbögen.

Bionator

Der Bionator selbst wirkt passiv, er besitzt keine aktiven Elemente wie Schrauben oder Klammern. Sein Träger ist es, der aktiv reagiert, indem er durch den Bionator induziert die Bewegungen und Haltungen seines Mundes verändert. So formt der Bionator u. a. bei jedem Schlucken und Spre­chen mit der vom Träger selbst aufgewendeten Kraft die Kiefer- und Zahnstellungen.

Während des Tragens des Bionators wird die Nasenatmung gefördert. Er kann maßgeblich zu einer Umstellung von der Mund- zur Nasenatmung beitragen.

Durch eine Veränderung der Unterkieferstellung können die Lage der Kiefergelenke und des Kopfes und die Aufrichtung der Wirbelsäule positiv beeinflusst werden. Zudem kann der Bionator zu einer Lockerung der Gewebe und der Muskulatur beitragen. Dies kann zur Besserung von Problemen in diesen Bereichen führen.

Feste Zahnspange

In der Zeit wo die bleibenden Zähne durchbrechen, verschaffen lose Zahnspangen den Zähnen Platz. Sind die bleibenden Zähne jedoch durchgebrochen, stehen aber nicht korrekt, müssen für bestimmte Zahnbewegungen Brackets und Bänder an den Zähnen angebracht werden, um diese mit einem Draht (Bogen) in die richtige Position zu bringen – die feste Zahnspange oder auch Multiband-Apparatur.

Metallbrackets

Metallbrackets sind auch heute noch die Standardversorgung in der Kieferorthopädie. Von jugendlichen Patienten werden die Brackets weitestgehend akzeptiert aufgrund der weiten Verbreitung. Sie sind zur Normalität geworden und werden meistens nicht mehr als hässlich oder ästhetisch beeinträchtigend empfunden.

Zahnfarbene Brackets

Bei Patienten mit einer Nickelallergie bietet sich diese Methode sehr an, da die Brackets aus Keramik und Fiberglas bestehen. Im Gegensatz zu Metallbrackets spielt aber auch der ästhetische Aspekt eine große Rolle, da die Brackets transparent sind und dadurch die Farbe der darunterliegenden Zähne annehmen.

Selbstligierende Brackets

Selbstligierende Bracketsysteme sind die innovative Wahl für die Kieferorthopädie von heute. Das selbstligierende Bracketsystem ist gekennzeichnet durch einen einzigartigen Clip-Mechanismus für einen einfachen und effizienten Bogenwechsel. Selbstligierende Bracketsysteme machen das Behandlungsergebnis möglich, das Sie und Ihre Patienten sich wünschen: ein schönes neues Lächeln.

Bei der hygienefreundlichen, offenen Gestaltung der Slots stand die Vereinfachung der Mundpflege für den Patienten im Vordergrund, um die von anderen Ligiermechanismen bekannten, durch Plaque bedingten Probleme zu vermeiden.

CMD

Situation & Beschwerdebild

Häufige Kopfschmerzen, Probleme bei der Mundöffnung und beim Kauen oder Knackgeräusche im Kiefergelenk können Zeichen einer craniomandibulären Dysfunktion (CMD) sein.

Da eine funktionelle Verbindung zwischen den Kiefergelenken, der Halswirbelsäule und Teilen des Bewegungsapparats vorhanden ist, besteht im Rahmen einer Fehlbelastung eines dieser Bereiche immer auch eine Beeinträchtigung der anderen Systeme in unterschiedlicher Ausprägung.

Und so ist erklärbar, dass z.B. eine Bissfehlstellung Rückenschmerzen verursachen kann, dass ein zu kurzes Bein Kopfschmerzen auslösen kann und dass nach einem scheinbar banalen Unfall die Zähne nicht mehr richtig aufeinander passen.

 

Der Kieferorthopäde kann helfen!

Leider kann unser Körper nur bedingt diese Probleme kompensieren und oft werden Beschwerden gar nicht oder falsch diagnostiziert.

Die Differenzierung, welches Gelenk primär gestört ist, ist oft sehr schwierig und kann nur von Behandlern unterschiedlicher Fachrichtungen beurteilt und behandelt werden. Die Untersuchung und Behandlung der Kiefergelenke und der Zusammenbiss der Zähne erfolgt im Gegensatz zu anderen Gelenken nicht durch den Orthopäden, sondern durch den Kieferorthopäden. Eine notwendige Behandlung erfolgt dann oft in Zusammenarbeit mit anderen Fachrichtungen (Orthopädie, Physiotherapie, Osteopathie, ...).

Mögliche Ursachen, Zusammenhänge

Bei ungestörter Funktion haben die Zähne im Verlauf des Tages etwa 15 Minuten direkten Kontakt untereinander. Die Kaumuskulatur hat also Zeit sich zu erholen und zu entspannen.Werden die Ruhepausen durch weite Muskelanspannungen erheblich eingeschränkt, hat das weitreichende Folgen wie Kopfschmerzen, Nackenschmerzen, Rückenschmerzen.

Jeder von uns reagiert anders auf übermäßigen Stress. Einige knirschen deshalb mit den Zähnen (Bruxismus). Eine Fehlstellung des Bisses und fehlerhafte Zahnkontakte können weitere Gründe für eine Überlastung der Kaumuskulatur sein.

Weitere Ursachen für diese Beschwerden können Angewohnheiten sein, die eine unnatürliche Stellung des Unterkiefers verursachen. Dazu gehören das Kauen von Fingernägeln oder Schreibgeräten, übermäßiges Kaugummikauen, das Schlafen auf dem Bauch oder eine häufige Fehlhaltung des Kopfes, z.B. am Arbeitsplatz.

 

Wenn die Muskulatur überbeansprucht wird

Durch eine ständige und übermäßige unnatürliche Druckbelastung wird die Muskulatur überbeansprucht.

Es entstehen Verspannungen ganzer Muskelgruppen. Durch die Wechselwirkung zur Nacken- und Rückenmuskulatur wird das ganze Skelettsystem und die ganze Körperstatik negativ beeinflusst. Hierin liegt die Begründung, dass eine Ursache einer Störung nicht immer am Ort der Schmerzen zu suchen und zu finden ist.

 

So stellen wir eine Diagnose

Im Rahmen der manuellen Strukturanalyse (MSA) werden die Ursachen für die Fehlfunktion ermittelt und der Umfang der Funktionsstörung erfasst.

Neben bildgebenden Verfahren kann die Modellanalyse im Kausimulator (Artikulator) notwendig werden.

Schmerzhafte Gebiete der beteiligten Muskeln, Sehnen und Bänder werden durch Abtasten (lat.: Palpation) oder Belastungstests ermittelt. Weiterhin wird der Bewegungsumfang des Unterkiefers bei Mundöffnung und Seitwärtsbewegung erfasst.

Besonderes Augenmerk gilt der Funktion des Kiefergelenks. Neben Schmerzhaftigkeit der Gelenkkapsel werden auftretende Geräusche und vorhandene Abweichungen oder Hindernisse in der Unterkieferbewegung ermittelt. Bei diesen Untersuchungen steht die ganzheitliche Betrachtungsweise im Vordergrund. Der von der/dem Physiotherapeutin/en erhobene Ganzkörperstatus, mit dem das Zusammenspiel aller Knochen, Sehnen und Muskeln des ganzen Körpers bestimmt und Blockaden und Verspannungen aufgedeckt werden, fließt in die Diagnose mit ein.

Aligner

Bereits aus 50 cm Abstand sind die Aligner im Mund fast unsichtbar. Sie stören nicht beim Sprechen und werden zum Essen und Zähneputzen herausgenommen, was einen entscheidenden Vorteil bei der täglichen Mundhygiene bietet. Menschen, die viel sprechen müssen, in der Öffentlichkeit stehen und Wert auf höchste Ästhetik und besten Tragekomfort legen, entscheiden sich für diese besondere Art der Zahnkorrektur.

Je nach Schwierigkeitsgrad erhalten unsere Patienten im Zuge der Behandlung mehrere transparente Kunststoffschienen. Die maßgefertigten Aligner-Sets werden nun über einen gewissen Zeitraum getragen und bringen die Zähne dabei sanft, Schritt für Schritt an die richtige Position.

Schon relativ früh können erste Erfolge sichtbar werden. Von Zeit zu Zeit, meist in Abständen von sechs Wochen werden die Fortschritte bei uns in der Praxis kontrolliert. Am Behandlungsende steht ein strahlendes Lächeln, das viele vor der Behandlung mit einer losen Apparatur gar nicht für möglich gehalten hätten. Bei den meisten Erwachsenen ist die aktive Behandlung dann je nach Ausprägung nach 6-24 Monaten beendet und die Retention (Stabilisierungsphase) kann beginnen.